AKTUELLES

Kategorie: Umwelt- und Naturschutz / Renaturierung (Seite 1 von 3)

Monitoring der Hochschule Bremen in der Welse

Diese Woche war die Hochschule Bremen zum Monitoring bei uns im Tiergarten unterwegs. Es ist erfreulich, dass viele Jungfische von 5-8 cm in der Welse vorhanden sind. Auffällig war eine große Anzahl an Querder (junge Neunaugen), die sich anscheinend sehr wohl in der Welse fühlen. Wir freuen uns über diese gute Entwicklung in unserem Gewässer und danken der Hochschule Bremen für die gute Zusammenarbeit.

50 Kg Jungaale in unsere Gewässer ausgesetzt

Unter der Schirmherrschaft des Europäischen Aalförderprogramms haben unsere Gewässerwarte und ihr Team am Samstag, den 23. Mai 2026, insgesamt 50 kg Jungaale in die Delme, Welse, Heidkruger Bäke, Annenriede und in die Pultern ausgesetzt. Wir danken allen Beteiligten für ihre ehrenamtliche Arbeit!

Ochtum Stiftung – Besichtigung von möglichen Flächen zur Renaturierung

Am 04.05. hat sich die Ochtum Stiftung, dieses Mal zur Besichtigung von Flächen zur Renaturierung getroffen.

Bei der Begehung von Natur- und Gewässerlandschaften rund um die Ochtum, wurden im Bereich nördlich von Hasbergen einige Flächen der Stadt Delmenhorst in Augenschein genommen.
Dort befinden sich jeweils tief gelegene, zum Teil eingedeichte Bereiche, auf denen ohne großen Aufwand Maßnahmen durchgeführt werden könnten, um Auenstrukturen zu entwickeln. Diese würden wichtige zusätzliche Biotope für Fische, Amphibien und Insekten darstellen. Mit den nächsten Arbeitsschritten geht es um Verhandlungen, die Genehmigungen und Planungen zu den möglichen Renaturierungsmaßnahmen.

Die Stiftung Natur- und Gewässerlandschaft Ochtum setzt sich zusammen aus Mitgliedern und Mitarbeitern des Angelfischerverbandes Weser-Ems, des Fischereivereins Delmenhorst, des Sportfischervereins Bremen-Stuhr, des Landesfischereiverbandes Bremen und des Bremer Flughafens. Der Flughafen hat die Stiftung mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet.

Das Projekt „Wollhandkrabbe“ geht weiter

Das Alfred Wegener Institut hat am 20. April 2026 wieder Röhrenfallen für Wollhandkrabben platziert, dieses Mal im Ochtum Altarm. Diese Fallen werden regelmäßig kontrolliert und dienen dazu, die Zuwanderung von Wollhandkrabben im Frühstadium zu erforschen.

Smolts in die Delme ausgesetzt

Am 21. April 2026 haben wir in Besatzgemeinschaft mit dem Fischereiverein Twistringen 2.000 sogenannte „Smolts“ aus dem dänischen Zentrum für Wildlachs in die Delme ausgesetzt.

Seit vielen Jahren engagiert sich der Fischereiverein Delmenhorst mit Unterstützung des Angelfischereiverbandes im Landesfischereiverband Weser-Ems bei diesem Programm. Ziel ist es, die Wiederansiedlung der Lachse in unseren Gewässern voranzubringen.

Petri!

Treffen an der Fisch-Aufstiegsanlage am Graftwerk

Am 14. April hatten wir ein Treffen mit der Stadt und dem Ochtumverband an der Fisch-Aufstiegsanlage am Graftwerk.
Ziel ist es den Durchfluss zu optimieren und die Stauklappen entsprechend zu justieren. Somit soll gewährleistet werden, dass die Wanderfische eine gute Auf- und Abstiegsmöglichkeit in die Delme haben.

Zweite Sitzung der Stiftung Natur- und Gewässerlandschaften Ochtum

Foto von: Henning Stielke

Am 8. April trafen sich die Mitglieder der Stiftung Natur- und Gewässerlandschaften Ochtum im Vereinsheim des Sportfischervereins Bremen-Stuhr zu ihrer zweiten Sitzung. Es wurden Flächen ins Auge gefasst, an denen Retaturierungsmaßnahmen durchgeführt werden könnten. Dazu wird es in Kürze Begehungen geben, um die Bereiche genauer einschätzen zu können. Die Vegetationsperiode soll dann genutzt werden, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen, so dass zum Winter hin erste Maßnahmen durchgeführt werden können.

Der Vorstand und Kuratorium der Stiftung setzen sich zusammen aus Mitgliedern des Angelfischerverbandes Weser-Ems, des Fischereivereins Delmenhorst, des Sportfischervereins Bremen-Stuhr und des Bremer Airports.

Treffen an der ehemaligen Aal-Aufstiegsanlage am Mühlenstau

Am 27. Februar 2026 trafen wir uns mit dem Ochtumverband und Mitarbeitern der Hunte-Wasseracht am Mühlenstau in Hasbergen. Unser Ziel ist es, die bei einem Hochwasser zerstörte Aal-Aufstiegsanlage zu erneuern. Es wurden sehr gute und konstruktive Gespräche geführt.

Wir sehen das Projekt als weiteres Ziel der guten Vereinsarbeit des Delmenhorster Fischereivereins, um die Hege und Pflege des Fischbestandes in unseren Gewässern zu fördern und zu erhalten.

Insgesamt 80.000 Meerforellen-Brütlinge in Fließgewässer eingesetzt

Auch an diesem Wochenende haben wir Meerforellen-Brütlinge aus der Aufzuchtstation in Oldenburg besetzt. Damit ist die Arbeit getan.

In dieser E-Fischer-Saison hat unser Gewässerwarte-Team um die 100.000 Eier in die Aufzuchtstation gebracht. Dort wurden sie ausgebrütet, und mit dem heutigen Tag haben wir insgesamt 80.000 Meerforellen-Brütlinge in unsere Flusssysteme Delme, Welse und Dummbäke zurückgesetzt.

Danke an die Ehrenamtlichen, die sich dieser Arbeit – dem Fortbestand der Meerforellen und Lachse – verschrieben haben und sie in vielen Stunden ausüben.

Informationen zum Elektrofischen:
Elektrofischen Informationen (PDF)


Allgemeine Informationen

Vereins-Mobilnummer für Fragen

Unter der Vereins-Mobilnummer könnt Ihr den 1. Vorsitzenden Timm Najdowski fast immer erreichen.

Wenn Ihr Fragen, Probleme oder einfach mal eine tolle Fang-Meldung habt, meldet Euch! Auch über den Messenger „WhatsApp“.

Wenn Ihr die Nummer abspeichert und den Messenger auf dem Smartphone habt, schreibt Timm eine Nachricht mit Eurem Namen. Wenn Timm Euch dann ebenfalls in den Kontakten speichert, bekommt ihr über WhatsApp „Statusmeldungen“ auch direkt aktuelle News.

 Die Nummer lautet: 0176/21597990

Bei Problemen am Gewässer, bitte immer die Fischereiaufsicht anrufen!

Telefon: 0176 / 47110008


Hinweise aus der Gewässerordnung

Vor und nach dem Angeln hat der Angelplatz sauber auszusehen. Der / die Angler/in ist verpflichtet, vor und nach dem Fischen den an seinem Angelplatz herumliegenden Unrat einzusammeln und mitzunehmen.

Beim Angeln ist zu allen Sportbooten und Steganlagen ein Mindestabstand von 20 m einzuhalten.

Am Ochtum-Altarm ist das Zelten, auch mit sogenannten Karpfenzelten, untersagt. Erlaubt ist ein Angelschirm. Beispiele hierzu seht ihr auf dem Bild des Beitrags. Es dürfen am Tag nur 3 Brassen entnommen werden. Das Angeln von der Brücke ist allgemein auch untersagt.

Wichtige Zusatzinformation für den Ochtum-Altarm: der Parkplatz des SCO darf nicht befahren werden!